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Wissenswertes zum Thema: Fingerhut

Die Entstehung des Namens

Die Pflanzengattung des Fingerhuts beziehungsweise der Fingerhüte ist eine Gattung innerhalb der Pflanzenfamilie der sogenannten Wegerichgewächse, welche in Europa, den nördlichen Ländern Afrikas und auch in einigen Ländern Westasiens heimisch ist. Die wissenschaftliche Fachbezeichnung für die Pflanzengattung der Fingerhüte lautet „Digitalis“. Dieser Name hat allerdings nicht mit Technik zu tun sondern geht auf die Bedeutung des lateinischen Worts „digitus“ zurück. „Digitus“ bedeutet übersetzt Finger und so leitet sich auch der deutsche Name „Fingerhut“ letztlich von der lateinischen Bezeichnung für diese Pflanzengattung ab. Fingerhut-Pflanzen wachsen je nach Sorte entweder als zweijährige oder als ausdauernde Pflanzen und weisen das typische Erscheinungsbild von krautigen Pflanzen auf, wobei Fingerhut-Pflanzen zwischen Juli und August wunderschöne Blütenstände ausbilden und somit alles andere als „unspektakuläre Kraut-Pflanzen“ sind.

Der Fingerhut in Deutschland

Weltweit existieren etwa 25 unterschiedliche Fingerhut-Arten, wobei 3 Fingerhut-Arten auch in Deutschland heimisch sind und dementsprechend auch wild in der freien Natur wachsen. Neben dem sogenannten Großblütigen Fingerhut ist auch der Rote Fingerhut in Deutschland heimisch, ebenso finden sich in Deutschland in vielen Regionen Pflanzen, welche der Art des Gelben Fingerhuts zugerechnet werden können. Inzwischen kommt auch die Art des Wolligen Fingerhuts in Deutschland in freier Natur vor, allerdings handelt es sich bei dieser Art des Fingerhuts um eine Art, welche ursprünglich nur in den am Schwarzen Meer gelegenen Ländern heimisch ist und die erst durch den Menschen nach Mitteleuropa gebracht wurde. Fingerhüte sind allerdings nicht nur in der freien Natur weitverbreitet sondern sie erfreuen sich aus als gezielt kultivierte Zierpflanzen schon seit geraumer Zeit in zahlreichen Ländern der Erde großer Beliebtheit. So werden sie insbesondere aufgrund ihrer prächtigen und farbenfrohen Blütenstände sowohl von professionellen Gärtnereien als auch von Hobbygärtnern geschätzt und vielfach kultiviert. In Mitteleuropa sind vor allem Züchtungen des Roten Fingerhuts begehrt und beliebt, wobei heutzutage diverse unterschiedliche Sorten, welche durch gezielte Selektion und Zucht aus der Wildform des Roten Fingerhuts hervorgegangen sind, im Handel angeboten werden.

Bei der Pflege Schutzhandschuhe tragen!

Beim Anbau von Fingerhut-Pflanzen sollte man stets bedenken, dass Fingerhüte trotz aller Schönheit, die diese Pflanzen naturgemäß im Laufe ihres Lebens entfalten, auch hochgradig giftig sind. Beim Umgang mit Fingerhut-Pflanzen ist also grundsätzlich Vorsicht geboten. Natürlich muss man keineswegs Angst vor den hübschen Gewächsen haben, aber es kann in jedem Fall nicht schaden, beim direkten Umgang mit Fingerhut-Pflanzen Schutzhandschuhe zu tragen und Kinder sowie Haustiere von den Pflanzen fernzuhalten. Im Fachhandel werden vor allem im Hochsommer auch Schnittblumen von Fingerhüten angeboten, Fingerhut-Saatgut kann man allerdings das ganze Jahr über kaufen.

Pflegehinweise für Fingerhut

Pflegeleicht und für Anfänger geeignet

Fingerhüte erreichen je nach Sorte Wuchshöhen von etwa 60 bis 150 Zentimetern und wachsen dabei grundsätzlich maximal 60 Zentimeter in die Breite, so dass sie nicht nur in größeren Gärten kultiviert werden können sondern auch gut zum Anbau im Vorgarten oder auf kleineren Balkonen geeignet sind. Dabei zeigen sich Fingerhut-Pflanzen ausgesprochen anspruchslos und sind wunderbar pflegeleicht, so dass der Anbau von Fingerhüten zur Zierde auch für Anfänger definitiv zu empfehlen ist. Fingerhut-Pflanzen gedeihen besonders gut an halbschattigen Standorten mit vergleichsweise feuchtem Boden, wobei man den Anbau von Fingerhüten an anderen Standorten aber durchaus nicht scheuen muss. Wenn man bereits bei der Entscheidung für eine bestimmte Fingerhut-Sorte den späteren Standort mit berücksichtigt, ist der Erfolg fast garantiert und man wird spätestens im zweiten Jahr nach der Aussaat erstmals mit einer atemberaubend schönen Blüten- und Farbenpracht belohnt.

Abwechslung mit verschiedenen Arten

Damit Fingerhüte ihre ganze Schönheit entfalten können, empfiehlt es sich, gleich mehrere Pflanzen im Abstand von etwas mehr als einem halben Meter zueinander anzupflanzen. Wenn man hierbei gleich auf mehrere unterschiedliche Sorten zurückgreift, darf man sich auf noch mehr farbliche Abwechslung und damit auf eine echte Augenweide freuen.

Auf kalkarmen Boden achten

Fingerhüte bevorzugen aufgelockerte und nährstoffreiche Böden und haben einen vergleichsweise hohen Wasserbedarf. Deshalb sollte man Fingerhüte immer an Standorten mit humusreichem Boden anpflanzen und darauf achten, dass die Erde Nährstoffe in vergleichsweise hoher Menge enthält, dabei aber nur einen niedrigen Kalkgehalt aufweist. Ein zu hoher Kalkgehalt in der Erde kann die Blütenbildung von Fingerhüten negativ beeinflussen. Gerade im Sommer sollte man Fingerhüte mehrmals wöchentlich bewässern, wobei eine regelmäßige maßvolle Bewässerung für Fingerhüte generell besser ist als gelegentliches allzu üppiges Gießen. Um die Blütenbildung von Fingerhüten zusätzlich zu stimulieren, kann man außerdem noch auf Langzeit-Düngekegel zurückgreifen oder von Zeit zu Zeit Flüssigdünger ins Gießwasser mischen.

Fingerhüte sind winterhart, so dass die Überwinterung von Fingerhut-Pflanzen gewissermaßen ganz von selbst geschieht. Fingerhüte benötigen die Frostperiode im Winter sogar zur Vorbereitung auf die Blütephase im Folgejahr. Besondere Frostschutzmaßnahmen sind im Fall von Fingerhüten deshalb also nicht nur völlig unnötig sondern können oftmals sogar Schäden verursachen.

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