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Wissenswertes zum Thema: Rutenhirse

Heimat in Nordamerika

Bei der Rutenhirse, lateinisch „ Panicum virgatum“, handelt es sich um eine Pflanzenart aus der Gattung der Rispenhirsen, welche wiederum mit in die Familie der Süßgräser eingeordnet wird. Ursprünglich stammt die Rutenhirse aus Nordamerika, wo sie vor allem in Ebenen gedeiht – aus diesem Grund gilt die Rutenhirse auch als typisches Präriegras. Allerdings ist Wildwuchs der Rutenhirse durchaus nicht nur im für seine weitläufigen Prärien bekannten Mittleren Westen der USA zu beobachten, sondern die Rutenhirse ist in fast ganz Nordamerika – also auch in Kanada und Mexiko – weitverbreitet.

Auch in Europa immer beliebter

Rutenhirse-Pflanzen sind mehrjährige, krautige Pflanzen, die lange und leicht rötliche Halme hervorbringen, welche die etwa 20 bis 40 Zentimeter langen und mit einer Breite von etwa 0,5 bis 1,5 Zentimeter recht schmalen Blätter tragen. In der Blütezeit, welche bei der Rutenhirse von August bis September reicht, bringen die Pflanzen auch grüne Blütenstände hervor, welche eine rispenartige Form aufweisen und dadurch an Getreideähren erinnern. Auch wenn sich das natürliche Verbreitungsgebiet der Rutenhirse ausschließlich auf den amerikanischen Kontinent beschränkt, ist diese Pflanzenart inzwischen auch in Mitteleuropa recht bekannt. Die Rutenhirse ist hierzulande eine recht beliebte Zierpflanze, die von Hobbygärtnern dementsprechend häufig im eigenen Garten oder auch in Pflanzkübeln auf dem Balkon oder der Terrasse angepflanzt wird.

Verwendung als Nutz- und Zierpflanze

Hinsichtlich der Verwendung gibt es zwischen den in vielen Teilen Nordamerikas sowohl wildwachsenden als auch gezielt angebauten Rutenhirse-Pflanzen einerseits und den in Mitteleuropa kultivierten Rutenhirse-Pflanzen andererseits allerdings beträchtliche Unterschiede. Während die Rutenhirse in unseren Breitengraden in erster Linie als Zierpflanze angesehen wird, wird sie in Nordamerika eher als Nutzpflanze eingestuft. Da die Rutenhirse besonders widerstandsfähig gegenüber Trockenheit ist, wird sie insbesondere in US-Bundesstaaten mit wenig Niederschlag, in denen anhaltende Trockenheit oft ein Problem darstellt, häufig angepflanzt, um Bodenerosion durch völlige Austrocknung zu verhindern. Des Weiteren dient die Rutenhirse – ebenso wie andere Präriegräser – den in Nordamerika heimischen Bisons als Nahrung.

In Europa spielen diese Verwendungsmöglichkeiten für Rutenhirse-Pflanzen zwar keine wirklich bedeutende Rolle, dafür ist die Rutenhirse bei uns aber im Bereich der Gartengestaltung und Zierpflanzen-Kultivierung umso wichtiger. Mittlerweile werden im Handel einige unterschiedliche Rutenhirse-Züchtungen angeboten, welche sich sowohl im Hinblick auf ihr Aussehen als auch im Hinblick auf das Wuchsverhalten voneinander unterscheiden.

 

Pflegehinweise für Rutenhirse

Wuchshöhen zwischen 70 und 200 cm

Die Rutenhirse darf völlig zu Recht als ausgesprochen pflegeleichte und eher anspruchslose Pflanze bezeichnet werden. Somit können selbst absolute Anfänger ohne jegliche gärtnerische Erfahrung bei der Kultivierung von Rutenhirse-Pflanzen nicht allzu viel falsch machen. Allerdings sollte man sich vorab über die Eigenschaften der ausgewählten Rutenhirse-Sorte informieren. Zwar unterscheiden sich die heute im Handel erhältlichen Rutenhirse-Sorten hinsichtlich ihrer Ansprüche nicht großartig voneinander, dafür gibt es aber beträchtliche Unterschiede bei der Wuchshöhe. Während etwa die Sorte „Hänse Herms“ recht klein bleibt und selbst unter günstigsten Bedingungen selten Wuchshöhen von über 70 Zentimetern erreicht, kann eine Pflanze der Sorte „Strictum“ durchaus eine Wuchshöhe von knapp 2 Metern erreichen. Dies gilt es natürlich, beim Anbau von Rutenhirse zu berücksichtigen – schließlich ist der Platz für die Anpflanzung in den allermeisten Fällen begrenzt.

Pflegeleicht und anspruchslos

Grundsätzlich bevorzugt die Rutenhirse sonnige Standorte, aufgrund ihrer Robustheit und ihrer hohen Anpassungsfähigkeit ist aber auch eine Kultivierung im Halbschatten oder Schatten keineswegs von vornherein zum Scheitern verurteilt – bei der Standortwahl für die Rutenhirse hat man als Gärtner also gewissermaßen die Qual der Wahl. Auch was die Bodenbeschaffenheit beziehungsweise die Qualität des Substrats im Pflanzkübel anbelangt, muss man bei der Kultivierung von Rutenhirse nicht besonders wählerisch sein. Die Rutenhirse kommt sowohl mit eher lockerer und trockener Erde als auch mit schwerem Boden mit vergleichsweise hohem Lehmanteil gut zurecht. Grundsätzlich gilt bei der Kultivierung von Rutenhirse: Ist der Boden nährstoffreich und sandhaltig, wirkt sich dies ausgesprochen positiv auf das Wachstum aus, wenn der Boden jedoch eine gänzlich andere Beschaffenheit aufweist, wird dies durchaus toleriert.

Rückschnitt im Frühjahr fördert das Wachstum

Da die Rutenhirse auch an etwas länger anhaltende Trockenheit gewöhnt ist, kann man beim Gießen sparsam sein. Im Sommer kann es allerdings durchaus nicht schaden, wenn man – entsprechend heiße Temperaturen vorausgesetzt – zumindest ein- bis zweimal pro Woche zur Gießkanne greift. Ob zusätzliches Düngen von Nöten ist, hängt immer auch von der Bodenqualität ab, grundsätzlich ist die Rutenhirse als Mitglied der Familie der Süßgräser aber eine Pflanze mit eher geringem Nährstoffbedarf. Die Rutenhirse ist winterhart und zudem sehr widerstandsfähig gegenüber Frost, so dass auch keine besonderen Maßnahmen zur Überwinterung von Nöten sind. Damit die ausdauernde Pflanze im Laufe der Jahre nicht an Kraft verliert, kann man sie im Frühjahr zurückschneiden, wobei ein rigoroser Rückschnitt, der direkt in Bodennähe über dem Blatthorst durchgeführt wird, keineswegs schadet sondern ein verstärktes Wachstum zur Folge hat. Lediglich ein Rückschnitt unmittelbar vor dem Winter sollte tunlichst vermieden werden – zum einen weil die Rutenhirse ganz einfach auch im Winter einen schönen Anblick bieten kann und zum anderen weil ein Rückschnitt vor Beginn der kalten Jahreszeit eine völlig unnötige Schwächung der Pflanze bewirkt, was sich dann spätestens im Sommer des Folgejahres in Form eines sichtlich verminderten Wachstums zeigt.

 

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Pflanzen

Stauden [ 3 ]

Pflanzzeit

März [ 1 ]

April [ 1 ]

Mai [ 1 ]

Juni [ 1 ]

Juli [ 1 ]

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Standort

halbschattig [ 1 ]

sonnig [ 3 ]

Blütezeit

August [ 2 ]

September [ 2 ]

Oktober [ 2 ]

Lebensdauer

mehrjährig [ 3 ]

Art

Rutenhirse [ 3 ]

Farbe

Grün [ 3 ]

Lila [ 1 ]

Rot [ 2 ]

Sonstiges

winterhart [ 3 ]

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