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Wissenswertes zum Thema: Mangold

Anbau mit Tradition

Beim Mangold handelt es sich um eine Gemüsepflanze, die in die Pflanzengattung der Rüben eingeordnet wird und welche ausschließlich in Kulturform vorkommt. Genauer gesagt handelt es sich beim Mangold um eine Züchtung beziehungsweise um eine Kulturform der in Küstengebieten beheimateten Wilden Rübe, welche gemeinhin auch als „See-Mangold“ bezeichnet wird. Obwohl der heute in Mitteleuropa kultivierte Mangold in freier Natur nicht vorkommt, hat der Anbau von Mangold gerade in unseren Breitengraden schon lange Tradition. So lässt sich die Geschichte der gezielten Mangold-Kultivierung durch Menschen bis weit in die Vergangenheit zurückverfolgen und der Mangold-Anbau wird in Europa nachweislich schon seit mehreren Jahrtausenden betrieben.

Nachdem der Anbau von Mangold im Mittelalter aufgrund der beträchtlichen Zunahme des großflächigen Anbaus von Spinat mehr und mehr zurückging, erfährt die traditionsreiche Gemüsepflanze seit der Neuzeit eine regelrechte Renaissance. Heute gehört Mangold wieder mit zu den wichtigsten Gemüsepflanzen in Mitteleuropa und gerade in Deutschland ist Mangold heute wieder ein unverzichtbarer Grundbestandteil zahlreicher Speisen.

Man unterscheidet vier Kulturformen

Hinsichtlich der botanischen Einordnung des Mangolds gab es in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Diskussionen unter Botaniker und Biologen und die Zu- und Einordnung des Mangolds in bestimmte Pflanzenfamilien hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert. Deshalb verzichten die meisten Hobbygärtner und Landwirte heute verständlicherweise auch darauf, unterschiedliche Mangold-Sorten anhand der fachwissenschaftlichen, lateinischen Bezeichnungen zu klassifizieren und einzuordnen. Stattdessen unterscheidet man nun in aller Regel zwischen vier verschiedenen Mangold-Kulturformen. Während Stiel- und Rippen-Mangold ausschließlich als Nahrungsmittel verwendet werden, werden Schnitt- und Blatt-Mangold von Hobbygärtnern gern auch einfach zur Zierde angepflanzt.

Da Mangold schon seit Jahrtausenden in Mitteleuropa kultiviert wird, ist diese Gemüsepflanze perfekt an die hier herrschenden klimatischen Bedingungen angepasst. Außerdem sind Mangold-Pflanzen recht robust und werden nur selten von Krankheiten und Schädlingen befallen, so dass die Kultivierung von Mangold eine Beschäftigung darstellt, welche jedem Gartenliebhaber Freude bereiten dürfte – egal ob geübter Profi mit reichlich Erfahrung oder wissbegieriger Anfänger.

Pflegehinweise für Mangold

Gewächshaus oder Freiland

Mangold kann grundsätzlich sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus angebaut werden, des Weiteren ist sogar auch die Kultivierung in Pflanzkübeln möglich. Unabhängig von der jeweiligen Anbaumethode benötigt Mangold für ein gutes Wachstum aber in jedem Fall recht viel Sonneneinstrahlung. Ein vollsonniger Standort ist somit ideal – wenn ein solcher Standort nicht zur Verfügung steht, kann Mangold aber auch problemlos im Halbschatten angepflanzt werden. Bei guter Pflege fällt der Ertrag von im Halbschatten angebautem Mangold auch nicht zwangsläufig deutlich geringer aus als der Ertrag von an einem Standort in der prallen Sonne kultivierten Mangold. Die Anzucht von Mangold erfolgt grundsätzlich mithilfe von Saatgut. Man kann bereits im Februar mit der Vorzucht von Mangold im Gewächshaus oder auch auf der Fensterbank beginnen, wenn man Mangold jedoch komplett im Freien kultivieren und auf eine Vorzucht im Gewächshaus beziehungsweise in geschlossenen Räumen verzichten möchte, sollte man frühestens ab Mitte April mit der Aussaat beginnen.

Durchlässige Erde

Mangold gedeiht am besten auf nährstoffreichen, feuchten Böden. Wenn der Boden am Standort einer Mangold-Anpflanzung erfahrungsgemäß sehr schnell austrocknet, sollte man die Erde vor der Aussaat vorsichtig umgraben und idealerweise kleine Tongranulat-Kugeln ins Erdreich einarbeiten. Auf diese Weise lässt sich sowohl das Risiko für zu schnelles Austrocknen als auch das Staunässe-Risiko effektiv minimieren. Wenn Mangold in Pflanzkübeln kultiviert wird, empfiehlt es sich, am Boden des Kübels eine Drainageschicht anzulegen und auf ein hochwertiges Substrat mit verhältnismäßig hohem Lehmanteil, guter Durchlässigkeit und durchschnittlichem Nährstoffgehalt zurückzugreifen.

Mangold benötigt viele Nährstoffe

Sowohl der Wasser- als auch der Nährstoffbedarf von Mangold ist vergleichsweise hoch. Deshalb muss Mangold gerade während des Sommers regelmäßig gegossen werden. Auch das Düngen sollte man nicht vernachlässigen – beim Mangold-Anbau spielt die ausreichende Versorgung der Pflanzen mit Stickstoff eine entscheidende Rolle, weshalb es sich in jedem Fall bezahlt macht, Mangold-Pflanzen ein- bis zweimal monatlich zu düngen. Ob man dabei auf organischen Naturdünger wie etwa Brennnesseljauche oder aber auf mineralischen Flüssigdünger zurückgreift, bleibt letztlich jedem Gärtner selbst überlassen – die Art des verwendeten Düngers wirkt sich beim Mangold-Anbau nicht merklich auf den Ertrag aus.

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