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Wissenswertes zum Thema: Kamelie

Kamelien bilden eine eigene Gattung

Die Kamelie gehört mit zur Pflanzengattung der Kamelien, welche wiederum der Familie der Teestrauchgewächse, lateinisch Theaceae, zugeordnet wird. Die Kamelie ist die mit Abstand bekannteste Art innerhalb ihrer Gattung, was sich ja letztlich auch im Namen dieser recht bekannten und in vielen Ländern der Erde kultivierten Pflanzengattung niederschlägt. Die botanische Fachbezeichnung für die Kamelie lautet Camellia japonica, wobei das Wort „japonica“ im botanischen Namen der Pflanze bereits erahnen lässt, dass die Pflanze ursprünglich in Ostasien beheimatet ist.

Kamelien können sehr alt werden

Kamelien wachsen in Form von immergrünen Sträuchern oder kleinen Bäumen, wobei viele Kamelien-Arten ein beachtliches Alter erreichen können. So wurden viele wildwachsende chinesische Kamelien von Botanikern und Biologen auf ein Alter von über 1000 Jahren geschätzt, was im Pflanzenreich zweifellos eine echte Besonderheit darstellt. Schließlich erreichen selbst die meisten Baum-Arten, welche für ihre Fähigkeit, ein hohes Alter erreichen zu können bekannt sind, nur höchst selten ein Lebensalter von etlichen Jahrhunderten.

Kamelien können in ihrer ursprünglichen Heimat, welche in Ostasien liegt und die heutigen Länder Nepal, Vietnam, China und Japan umfasst, Wuchshöhen von etwa 1,5 bis 6 Metern erreichen, wobei bestimmte Kamelien-Arten unter günstigen Bedingungen sogar Wuchshöhen von über 10 Metern erreichen können. Dies ist jedoch eher selten.

Beliebte Zierpflanzen mit symbolischer Bedeutung

In Asien werden Kamelien schon seit mehreren Jahrhunderten vielfach als Zierpflanzen kultiviert, wobei Kamelien in vielen Kulturkreisen asiatischer Länder auch noch eine symbolische Bedeutung haben. So gelten etwa die roten Blütenblätter, welche die Kamelie in Japan normalerweise dann verliert, wenn in den meisten Regionen des Landes Schnee liegt, als Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens. Allerdings sind Kamelien durchaus nicht nur in Asien bekannte und populäre Zierpflanzen. Auch in Europa werden unterschiedliche Kamelien-Arten schon seit mehreren Jahrhunderten gezielt kultiviert, wobei durch gezielte Zucht und Selektion im Lauf der Zeit etliche neue Kulturformen und damit neue Arten von Kamelien entstanden sind. Im 19. Jahrhundert gab es sogar einen regelrechten Hype um die Kamelie und so wurden in dieser Zeit auch in sehr vielen europäischen Schlossgärten und Parks, welche im Besitz des Hochadels waren, mehrere hundert unterschiedliche Kamelien-Arten als Zierpflanzen angebaut.

Kamelien als Schnittblumen

Mit der Zeit ging die Beliebtheit der Kamelie als Zierpflanze zwar wieder etwas zurück, dennoch hat sich diese wunderschöne Pflanzengattung bis heute ihren Status als äußerst beliebte und dementsprechend häufig in Parks und Gärten kultivierte Zierpflanze erhalten können. Während die Wildformen der Kamelie von Januar bis März blühen, reicht die Blütezeit von Zuchtformen der Kamelie – je nach Art – vom Spätwinter bis zum Frühling. Kamelien-Schnittblumen werden deshalb meist von Ende Januar bis Anfang April im Handel angeboten, wobei man sie sowohl als einzelne Schnittblumen als auch in Form von Sträußen erwerben kann. In einer mit nicht stark kalkhaltigem Wasser gefüllten Vase können sich Kamelien-Schnittblumen einige Tage lang halten und so immer wieder einen prächtigen Anblick bieten.

Pflegehinweise für Kamelie

Blütezeit im Winter

Für die enorme Beliebtheit der Kamelien innerhalb der Welt der Zierpflanzen gibt es gleich mehrere Gründe. Ein Hauptgrund für die Popularität von Kamelien ist zweifellos ihre ungewöhnliche Blütezeit. Während die meisten sonstigen Zierpflanzen erst im Laufe des Sommers Blüten ausbilden und dann ihre ganze Schönheit zur Schau stellen, liegt die Blütezeit von den meisten Kamelien-Arten gewissermaßen mitten im Winter. Kamelien bringen also genau dann, wenn der Großteil des Pflanzenreichs sich im „Winterschlaf“ befindet, ihre üppige Blütenpracht hervor und können somit sogar erheblich zur Steigerung der Lebensfreude in der kalten und dunklen Jahreszeit beitragen. Diese Eigenschaft hat den Kamelien auch den Spitznamen „Rosen des Winters“ eingebracht.

Anbau im Freiland und im Kübel

Hinzu kommt, dass Kamelien recht dankbare Pflanzen sind, weshalb sich der Anbau und die Pflege von Kamelien auch wunderbar einfach gestaltet. So ist es in aller Regel völlig ausreichend, Kamelien an einem hellen und eher kühlen Standort einzupflanzen, um für ein gutes Wachstum und eine üppige Blütenbildung der Pflanzen zu sorgen. Kamelien eignen sich gut für den Freiland-Anbau, können aber auch gut in Blumentöpfen und -kästen kultiviert werden. Beim Anbau von Kamelien auf eher kleinen Raum – also etwa auf einem Balkon – kann es allerdings unter Umständen von Vorteil sein, die Pflanzen von Zeit zu Zeit zu beschneiden, damit sie nicht zu groß werden.

Kamelien benötigen nur relativ wenig Wasser und sind auch im Hinblick auf ihren Nährstoffbedarf Pflanzen, welche sich leicht zufriedenstellen lassen. Bei der Zugabe von Dünger kann man also generell sparsam sein und in der Blütezeit kann man auch gut und gern komplett darauf verzichten. Es gibt im Grunde nur zwei Dinge, die Kamelien überhaupt nicht gut vertragen – dies sind zum einen Frost und zum anderen Staunässe, was aber ja zum Glück Dinge sind, die sich schon mit einem Minimum an Vorsicht überaus leicht vermeiden lassen.

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