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Wissenswertes zum Thema: Geißblatt

Botanisch nicht klar einzuordnen

Bei der Pflanzengattung der Geißblätter handelt es sich um eine in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Pflanzengattung, die vor allem bei Botanikern und Biologen immer wieder Fragen aufwirft und Gegenstand vieler Diskussionen ist. So wurde die Ordnung der Kardenartigen (eine Ordnung stellt im Pflanzenreich eine Art „Überfamilie“ dar, welche dann noch weiter in Gattungen und Arten untergliedert werden kann), zu der auch die Geißblätter zählen, im Jahr 1998 von Wissenschaftlern molekulargenetisch untersucht, was zur Folge hatte, das bis dato gebräuchliche Einteilungen nicht weiter aufrecht erhalten konnten und neu überdacht werden mussten. Diese neue Einteilung und Klassifizierung ist bis heute nicht abgeschlossen und die neue botanische Unterteilung der Geißblattgewächse in verschiedene Gattungen und Arten wird sicherlich noch einige Jahre in Anspruch nehmen.

Bei allen Diskussionen, welche hinsichtlich der botanischen Klassifizierung der Geißblattgewächse geführt werden, steht eines jedoch erfreulicherweise ganz ohne Zweifel fest: Geißblätter sind prächtige Zierpflanzen, die in Mitteleuropa unter anderem zahlreiche Hausfassaden schmücken und die nicht nur während der Blütezeit im Sommer sondern das ganze Jahr über einen tollen Anblick bieten. Im deutschen Sprachraum werden Geißblätter häufig auch als Heckenkirschen bezeichnet, was angesichts der Tatsache, dass einige Geißblatt-Arten neben Blütenständen auch Beeren hervorbringen, ein durchaus passender Name ist.

Rund 180 Arten bekannt

Des Weiteren ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Heckenkirschen-Arten auch deutlich einfacher als die Unterscheidung zwischen verschiedenen Geißblattgewächsen, welche zwar derselben Ordnung, nicht jedoch derselben Pflanzenfamilie zugeordnet werden können. Man unterscheidet heute zwischen rund 180 verschiedenen Heckenkirschen-Arten, wobei sich das natürliche Verbreitungsgebiet der einzelnen Heckenkirschen-Arten auf die Nordhalbkugel beschränkt. Der lateinische Name für die Gattung der Heckenkirschen lautet „Lonicera“. Einige Lonicera-Arten sind auch in Mitteleuropa beheimatet, der weitaus größte Teil der heute bekannten Lonicera-Arten stammt allerdings aus asiatischen Ländern.

Schmückt gerne Hausfassaden

Heckenkirschen gehören derweil nicht ohne Grund mit zu den Pflanzen, welche von sehr vielen Pflanzenliebhabern häufig zur Begrünung von Hausfassaden und zur optischen Aufwertung größerer kahler Flächen im Garten angepflanzt werden. Die meisten Lonicera-Arten gedeihen nämlich bestens im mitteleuropäischen Klima und sind außerdem relativ pflegeleicht. Da sehr viele Heckenkirschen-Arten im Freiland ohne Weiteres Wuchshöhen von mehr als 8 Metern erreichen können und dabei vergleichsweise schnell wachsen, sind sie bestens dazu geeignet, an einer Fassade entlang in die Höhe zu wachsen, zumal sich das Wachstum mit einer Kletterhilfe leicht beeinflussen und in die gewünschte Richtung lenken lässt.

Kultivierung in Beet und Kübel

Allerdings ist es auch ohne Weiteres möglich, eine Lonicera-Pflanze durch regelmäßigen Rückschnitt klein zu halten und sie so als dekorative Zierpflanze in einem Beet oder auch in einem Pflanzkübel auf der Terrasse oder dem Balkon zu kultivieren. Im Bereich der Floristik spielen Heckenkirschen indes keine wirkliche Rolle, da sie sich kaum für die Verarbeitung zu Schnittblumen eignen. Dafür werden Heckenkirschen-Pflanzen in Containern das ganze Jahr über im Gartenfachhandel angeboten, wobei man hier dann auch zwischen zahlreichen unterschiedlichen Arten und Containergrößen wählen kann.

Pflegehinweise für Geißblatt

Die Wurzeln brauchen genügend Platz

Egal ob als Rankgewächs an einer Wand oder einer Hausfassade oder aber als Zierpflanze in einem Pflanzkübel: Bei der Kultivierung von Heckenkirschen ist es sehr wichtig, dass die Pflanzen von Anfang an genügend Platz für die Ausbildung ihres Wurzelsystems haben. Wenn man eine Lonicera-Pflanze im Freiland anbauen möchte, sollte das Pflanzloch immer mindestens doppelt so breit und hoch sein, wie der Wurzelballen der Heckenkirschen-Jungpflanze. Bei der Kultivierung in Pflanzkübeln kann man die Pflanzen noch einige Wochen im Container beziehungsweise im Topf, in welchem die Jungpflanzen geliefert wurden, weiter wachsen lassen, damit sie sich an den neuen Standort gewöhnen können. Nach einigen Wochen sollten die Pflanzen dann umgetopft werden, wobei die Verwendung von Pflanzkübeln mit einem Volumen von mindestens 7 Litern sinnvoll ist.

Der Nährstoffbedarf von Heckenkirschen ist eher moderat, so dass es bei der Kultivierung im Freiland normalerweise ausreicht, auf ein humusreiches Substrat zurückzugreifen, ohne später noch zusätzlich zu düngen. Beim Anbau von Heckenkirschen in Pflanzkübeln kann es allerdings nicht schaden, einmal im Monat etwas handelsüblichen Flüssigdünger mit in das Gießwasser zu geben – unbedingt erforderlich ist das allerdings auch nicht.

Trockenheit und Staunässe vermeiden

Während das Düngen von Heckenkirschen selbst Gartenneulinge nicht vor Probleme stellen sollte, ist beim Gießen von Lonicera-Pflanzen etwas mehr Achtsamkeit von Nöten – anhaltende Trockenheit wird von Heckenkirschen ebenso schlecht vertragen wie Staunässe, weshalb man sowohl bei der Kultivierung im Freiland als auch beim Anbau in Pflanzkübeln gut daran tut, wenn man eine Drainageschicht aus Tongranulat oder Kies anlegt. Die Überwinterung von Heckenkirschen ist hingegen kinderleicht – die Pflanzen sind nämlich winterhart und zudem sehr unempfindlich gegenüber Frost, so dass für eine erfolgreiche Überwinterung auch keine besonderen Schutzmaßnahmen von Nöten sind.

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Pflanzen

Kletterpflanzen [ 5 ]

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Lieferhöhe

51-60cm [ 3 ]

61-80cm [ 2 ]

81-100cm [ 1 ]

Pflanzzeit

März [ 2 ]

April [ 2 ]

Mai [ 2 ]

Juni [ 2 ]

Juli [ 2 ]

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Standort

halbschattig [ 5 ]

schattig [ 2 ]

sonnig [ 6 ]

Blütezeit

Mai [ 2 ]

Juni [ 6 ]

Juli [ 5 ]

August [ 4 ]

September [ 2 ]

Lebensdauer

mehrjährig [ 6 ]

Art

Geißblatt [ 6 ]

Farbe

Bunt [ 1 ]

Gelb [ 3 ]

Rosa [ 1 ]

Rot [ 2 ]

Sonstiges

immergrün [ 2 ]

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