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Wissenswertes zum Thema: Bambus

Hoch- und niedrigwachsende Arten

Bambusse gehören zu den Süßgräsern und werden in die Unterfamilie der Bambusgewächse eingeordnet. Ihre natürliche Heimat erstreckt sich von Asien über Nord- und Südamerika bis nach Australien. Die Bambusgewächse sind grasartig wachsende, verholzende Gefüge und sind in zahlreichen Arten vertreten. Die Halme des Bambus können meterlang werden, besitzen grasartige Blätter und sind häufig untereinander sehr verzweigt. Die luftige Anordnung der Halme erlaubt zierliche Blätterkronen und teilweise riesige Blütenrispen. Neben solch hochwachsenden Bambusgewächsen gibt es des Weiteren Bambusse, die wie „normale“ Gräser wachsen, Horste bilden und nicht verholzen. Diese werden selten höher als einen Meter.

Aufgrund des in den Bambushalmen großen Menge enthaltenen Lignin sind sie entsprechend hart und können daher große Wuchshöhen erreichen – die „Dendrocalamus brandisii“ kann zum Beispiel 38 Meter hoch werden! Außerdem gehören einige Bambusarten zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt. Unter optimalen Bedingungen, wie es beispielsweise in den Tropen der Fall ist, kann das Wachstum sogar bis zu einem Meter am Tag betragen. Der typische Wachstum liegt in den Wachstumsphasen jedoch zwischen 10 und 30 cm am Tag.

Rhizome bestimmen den Wuchstyp

Der Wuchstyp des Bambus wird durch die unterirdisch gebildeten Wurzelstöcke (Rhizome) bestimmt, über die sich der Bambus auch vermehrt. Die Rhizome werden in zwei grundlegende Arten unterschieden: leptomorphe und pachymorphe Rhizome. Leptomorphe Rhizome sind sehr lang und schlank und wachsen horizontal in den oberen 30 cm des Bodens. Sie können mehrere Meter lang wachsen, bevor sich ein neuer Halm entwickelt. Pro Jahr schaffen die Rhitome durchaus mehrere Meter. Die pachymorphen Rhizome hingegen sind dick und kurz und bilden in kurzen Abständen neue Halme. Aufgrund dessen wachsen die Bambusse in relativ dichten Horsten und wuchern nicht.

In Europa ist Bambus eine sehr beliebte Gartenpflanze, besonders jene Arten, die sich als Heckenpflanze oder Bodendecker eignen oder zur Terrrassen-, Wintergarten und Innenhofbegrünung, zum Sicht- und Windschutz oder für Dachgärten genutzt werden können.

In Europa beliebte Bambusgattungen

Die in Europa am häufigsten zu sehenden Gattungen sind der Schirmbambus „Fargesia“ und der Flachrohrbambus „Phyllostachys“. Der entscheidene Unterschied zwischen den beiden Arten ist die Länge der Rhizome: Der Schirmbambus bildet kompakte Rhizome und eignet sich aufgrund des horstigen Wachstums für besonders gut für heimische Gärten. Hingegen bildet der Flachrohrbambus lange Ausläufer, die sich nur mit einer Rhizomsperre aus Hochdruck-Polythylen im Zaum halten lassen – ansonsten sprießen schon bald neue Bambushalme aus dem Boden, wo sie gar nicht erwartet werden, wie zum Beispiel zwischen Terrasse und Hauswand. Eine korrekt gesetzte Rhizomsperre ist daher beim Pflanzen von Flachrohrbambus unverzichtbar.

Zu den beliebtesten Sorten zählt der "Schwarze Bambus", dessen Halme eine schwarze Farbe annehmen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sorten stirbt Phyllostachys nigra nicht nach der Blüte.

Für eine Bambus-Hecke empfehlen sich eher die aufrechtwachsenden Schirmbambus-Sorten. Sie sind immergrün, blickdicht und müssen nicht regelmäßig mit der Heckenschere in Form gebracht werden. Wer sich für den Flachrohrbambus als Hecke entscheidet, muss auf der gesamten Länge Rhizomsperren einbauen, was recht kostspielig werden kann. Da er außerdem eher locker belaubt ist und die Halme weit auseinanderstehen, dauert es einige Jahre, bis sich ein guter Sichtschutz gebildet hat. Aber egal für welchen Bambus Sie sich entscheiden – das asiatische Urlaubsfeeling im eigenen Garten ist garantiert!

Pflegehinweise für Bambus

Pflegeleicht und langlebig

Bambus zählt zu den besonders pflegeleichten Pflanzen, ist sehr robust und hält Ewigkeiten. Während ein Halm alleine nach etwa sieben bis neun Jahren abstirbt, ist die gesamte Pflanze praktisch unverwüstlich. Sie wächst aus dem Rhizomgeflecht, das Nährstoffe wie ein Schwamm speichert, immer wieder nach. Aus China sind Bambushaine mit mehr als 1000 Jahre alten Pflanzen bekannt.

Winterharte und (sub)tropische Vertreter

Unterschieden werden die Bambusarten in zwei Gruppen.Je nachdem, wie Sie die Pflanze nutzen möchten, sollten Sie überlegen, welche Sie nehmen. Der winterharte Bambus übersteht auch in unseren Breiten strenge Temperaturen und bleibt das ganze Jahr über grün. Der tropische oder subtropische Bambus eignet sich hingegen eher als Zimmer- oder Terrassenpflanze im Topf.

Zum Gedeihen braucht es nicht viel mehr als humusreichen, durchlässigen Boden. Ist dieser auch noch frostfrei, können Sie Bambus als Containerware im Prinzip das ganze Jahr über anpflanzen. Bei später Pflanzung sollten Sie für die jungen Pflanzen aber an ausreichenden Winterschutz denken, da diese strengen Temperaturen noch nicht so leicht trotzen können wie ältere Exemplare. Je nachdem, welche Lichtverhältnisse bei Ihnen vorherrschen, können Sie eine dementsprechende Bambusart wählen. Manche vertragen eher Sonne, andere Halbschatten oder Schatten.

Der Ballen darf nie austrocknen

Wenn Bambus eines besonders braucht ist es genügend Bewässerung. Gerade, wenn Sie im Sommer erst anpflanzen, sollten Sie darauf achten, dass die neuen Gewächse genug Wasser erhalten. Der Ballen darf niemals austrocknen. Bambus verzeiht jedoch einige Nachlässigkeiten. Haben sich die Blätter bei Austrocknung bereits zusammengerollt, entfalten Sie sich nach erneuter Wassergabe wieder recht schnell. Wollen Sie Ihrer Pflanze zusätzlich etwas Gutes tun, können Sie für eine zusätzliche Nährstoffgabe hin und wieder Dünger hinzugeben. Dieser sollte viel Stickstoff, aber wenig Salz enthalten. Was Sie beim Bambus übrigens in aller Regel nicht vorfinden werden, sind Schädlinge und Krankheiten.

Alte, abgestorbene und dünne Halme sollten Sie regelmäßig entfernen. Dadurch wird das Wachstum gefördert und die Unterbepflanzung erhält genügend Licht. Niedrige Arten können vor Beginn der Vegetationsperiode jährlich stark zurückgeschnitten werden. Höher wachsende Exemplare sollten alle vier bis fünf Jahre durch Abschneiden über dem Boden ausgelichtet werden.

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