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Wissenswertes zum Thema: Wicken

 Die Pflanzengattung der Wicken ist eine Gattung aus der Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler. Die Gattung der Wicken setzt sich aus etwa 160 unterschiedlichen Arten zusammen, wobei der weitaus größte Teil der heute bekannten Wicken-Arten in Ländern beheimatet ist, welche sich auf der Nordhalbkugel der Erde befinden und in einer gemäßigten Klimazone liegen. Die wissenschaftliche Bezeichnung für die Gattung der Wicken lautet „Vicia“.

Wicken – ein klassisches Beispiel für rankende Pflanzen

Wicken-Pflanzen sind – je nach Art – entweder einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Wicken-Pflanzen lassen sich leicht an ihren relativ dünnen, meist eng verzweigten Stängeln erkennen. Es gibt zwar einige wenige Wicken-Arten, bei denen die Stängel der Pflanzen selbständig aufrecht stehen können, der Großteil der heute bekannten Wicken-Arten zeichnet sich allerdings unter anderem auch durch die Eigenschaft aus, mit der Zeit sogenannte Wickelranken auszubilden. In freier Natur werden diese Wickelranken von Wicken-Pflanzen dazu genutzt, sich an anderen Pflanzen zu verankern und dann an diesen emporzuklettern. Wenn Wicken-Arten, welche Wickelranken ausbilden, gezielt von Menschen kultiviert werden, werden vielfach Rankhilfen aus Holz oder Metall eingesetzt, um diese besondere Eigenschaft der Pflanzen zu fördern und möglichst effektiv auszunutzen.

Wicken sind nicht nur beliebte Zierpflanzen sondern auch Nutzpflanzen

Wicken werden schon seit geraumer Zeit bewusst und ganz gezielt von Menschen kultiviert. Auch in Deutschland und in anderen europäischen Ländern werden Wicken nicht nur von passionierten Hobbygärtnern sondern auch von Berufsgärtnern und von Landwirten häufig angepflanzt. Während Hobby- und Berufsgärtner natürlich vor allem diejenigen Wicken-Arten anpflanzen, welche mit einem besonders farbenfrohen und prachtvollen Aussehen das Auge eines Zierpflanzenfreundes oder einer Pflanzenliebhaberin erfreuen können, spielt bei Landwirten fast ausschließlich die wirtschaftliche Nutzbarkeit der Pflanzen eine Rolle. In diesem Zusammenhang sind dann insbesondere die drei Arten „Linsen-Wicke“, „Futter-Wicke“ sowie „Zottige Wicke“ hervorzuheben – diese werden nämlich schon seit langer Zeit vor allem deshalb gezielt kultiviert, weil sie als Futtermittel für Tiere verwendet werden können.

Auch in der Floristik sind Wicken von gewisser Bedeutung – allerdings werden leider nur recht selten Wicken-Schnittblumen zum Kauf angeboten. Daraus sollte man allerdings nicht schließen, dass Wicken „schlechte“ Schnittblumen sind – im Gegenteil, die Blütenstände der Pflanzen eignen sich bestens zum Binden von prachtvollen Blumengebinden und -sträußen und wer im Fachhandel nicht sofort fündig wird, kann Wicken problemlos selbst kultivieren und die Pflanzen dann zu gegebener Zeit eben zu Schnittblumen weiterverarbeiten.

Pflegehinweise für Wicken

Egal, ob die Wicken aus dem heimischen Garten oder aus dem Pflanzkübel auf dem Balkon eines Tages zu Schnittblumen verarbeitet werden sollen oder aber dauerhaft als Zierpflanzen für einen schönen Anblick sorgen sollen – sicher ist in jedem Fall, dass sich die Kultivierung von Wicken nicht allzu schwierig gestaltet. Auch Anfänger müssen sich also keineswegs davor scheuen, mit der Aussaat und Kultivierung von Wicken zu beginnen.

Aussaat und Anzucht von Wicken

Wicken-Saatgut kann zu jeder Jahreszeit im Handel erworben werden. Allerdings ist die Aussaat von Wicken-Samen natürlich nicht das ganze Jahr über möglich. Idealerweise erfolgt die Aussaat von Wicken-Saatgut im März oder April – es ist bei der Kultivierung von Wicken also durchaus nicht notwendig, mit der Aussaat zu warten, bis die Eisheiligen vorüber sind. Wicken-Jungpflanzen kommen mit niedrigen Temperaturen verhältnismäßig gut zurecht, jedoch sollte man es unbedingt vermeiden, die noch jungen Pflanzen bereits zu Beginn ihres Lebenszyklus Minustemperaturen und Frost auszusetzen. Wer ganz sicher gehen möchte, dass in der unmittelbar auf die Aussaat folgenden Wachstumsphase nichts schief geht, sollte kleine und gerade erst gekeimte Wicken in einem vor Frost geschützten (Mini-)Gewächshaus unterbringen. Empfehlenswert ist auch eine Unterbringung auf der Fensterbank.

Was man bei der Kultivierung von Wicken außerdem noch beherzigen sollte

Wenn die Pflanzen eine Größe von etwa 20 bis 30 Zentimetern erreicht haben, ist es sinnvoll, ihnen eine Rankhilfe in Form eines grobmaschigen Gitters, welches beispielsweise aus Bambus oder Aluminium bestehen kann, zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise wird den Pflanzen das weitere Wachstum deutlich erleichtert, was sich in aller Regel auch positiv auf die spätere Blütenbildung und die Widerstandskraft der Wicken auswirkt. Bei der Kultivierung von Wicken ist grundsätzlich auch noch folgendes zu beachten: Die Pflanzen benötigen anfangs kaum Nährstoffe – mit der Zeit steigt ihr Bedarf aber kontinuierlich an. Das bedeutet, dass gerade ältere Pflanzen unbedingt regelmäßig gedüngt werden müssen. Außerdem gedeihen Wicken nur an sonnigen Standorten wirklich gut – wenn die Blütenbildung also nur langsam vonstatten geht oder die Pflanzen geradezu kümmerlich aussehen, ist dies üblicherweise entweder auf einen Mangel an Sonnenlicht oder aber auf eine nicht ausreichende Versorgung mit Nährstoffen zurückzuführen.

 

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