Sprossen

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Wissenswertes zum Thema: Sprossen

In der asiatischen Küche verbreitet

Der Begriff Sprossen bezeichnet eigentlich keine eigene Pflanzenart sondern ist im Grunde „nur“ die umgangssprachliche Kurzform von Sprossengemüse, welches oft auch mit dem Wort Keimsprossen bezeichnet wird. Sprossen sind also im Grunde sämtliche noch sehr jungen Pflanzen, welche gerade erst aus Samenkörnern gekeimt sind. Sprossen werden in aller Regel nicht als Zierpflanzen verwendet sondern dienen in erster Linie der Ernährung oder besser gesagt der Herstellung von natürlichen Lebensmitteln und sind insbesondere in der asiatischen Küche sehr weit verbreitet. Grundsätzlich enthalten Sprossen viele Nährstoffe und gelten somit auch zurecht als sehr gesund.

Echtes Sprossengemüse: Spargel und Bambus

Rein botanisch gesehen handelt es sich bei Sprossen um Sämlinge. Es gibt neben den Keimsprossen, zu denen im Grunde alle für den Verzehr durch den Menschen geeigneten Austriebe von Pflanzen gehören aber auch zwei Arten von sogenanntem „Echtem Sprossengemüse“ – dies sind der in Deutschland sehr beliebte und als edel geltende Spargel sowie der ursprünglich aus Asien stammende, mittlerweile aber weltweit bekannte Bambus.

Zwar dürfte es vereinzelt Menschen geben, die beim Anblick von Sprossen eine besondere gärtnerische Freude empfinden, wenn es aber in erster Linie um einen schönen Anblick und somit unter anderem auch um eine prächtige Blüten- oder Farbenpracht geht, sind Sprossen sicherlich nicht die perfekt geeigneten Kandidaten. Wenn man jedoch Wert auf eine gesunde Ernährung legt und sich gern mit dem Selbstanbau von Gemüse und der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln beschäftigt, sieht die Sache schon wieder anders aus.

Sprossen sind früh erntereif

Wie sich die Sprossen entwickeln, hängt natürlich immer stark vom verwendeten Saatgut ab und die Keimsprossen von Senfsaaten werden sich naturgemäß anders entwickeln als beispielsweise die Sprossen von Pflanzen, welche den Hülsenfrüchten zugerechnet werden. Dennoch haben Sprossen völlig unabhängig von der jeweils verwendeten Pflanzenart immer einige übereinstimmende Eigenschaften. So sind die Sprossen der allermeisten Pflanzen bereits 2 Wochen nach der Aussaat der Samen erntereif und können somit also schon nach relativ kurzer verarbeitet und verzehrt werden. Es gibt sogar etliche Sprossen, die bereits wenige Tage nach der Keimung gegessen werden können.

Vorsicht bei der Verwendung

Man sollte beim Verwenden von Sprossen jedoch stets eine gewisse Vorsicht walten lassen und sich gut über die Eigenschaften der Pflanzenart, welche man zum Ziehen von Sprossengemüse verwenden möchte, informieren. Dies ist ratsam, weil einige Pflanzensamen natürliche Toxine enthalten, die für den menschlichen Organismus absolut nicht gesund ist. In der freien Natur sollen diese Toxine die Pflanzensamen vor Fraßfeinden schützen und verhindern, dass die Samen vorzeitig von Kleintieren verspeist werden. Aus diesem Grund wird beispielsweise empfohlen, die Sprossen der Luzerne, welche auch unter dem Namen Alfalfa-Sprossen bekannt sind, frühestens 7 Tage nach der Keimung zu essen. Bei Sprossen von einigen Hülsenfrüchten empfiehlt es sich außerdem, die Sprossen vor dem Verzehr etwa 2 Minuten zu erhitzen, um so eventuell noch enthaltene Reste von Toxinen zu neutralisieren.

Pflegehinweise für Sprossen

Einfach im Anbau

Sprossen sind nicht nur ausgesprochen gesund und deshalb eine sinnvolle Ergänzung für jeden Ernährungsplan sondern sie sind auch einfach anzupflanzen. Sprossen gedeihen sowohl im Garten als auch drinnen auf der Fensterbank oder auf dem Balkon prächtig und sind dabei nicht besonders anspruchsvoll. Da die Sprossen in aller Regel verzehrt werden sollen, ist es natürlich sinnvoll, beim Anpflanzen von Sprossen auf vollständig aus organischen Materialien bestehende Erde zurückzugreifen.

Kleine Sämlinge und Jungpflanzen schützen

Unabhängig von der verwendeten Pflanzenart benötigen Sprossen immer in erster Linie Licht für ihr Wachstum, wobei Sprossen aber auch im Halbschatten durchaus gut gedeihen, da die kleinen Sämlinge ohnehin noch nicht in der Lage sind, allzu viel Lichtenergie für ihr Wachstum zu verwerten. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Sprossen nicht viel Wind oder sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden, denn kleine Sämlinge und Jungpflanzen sind bekanntermaßen noch nicht besonders widerstandsfähig.

Sprossen im Wohnraum züchten

Generell kann man beim Anbau von Sprossen aber zum Glück nicht allzu viel falsch machen und Sprossen gedeihen selbst in einem Mini-Blumenkübel sehr gut, wenn sie denn zumindest ein Minimum an Licht bekommen. Wenn man Sprossen in der Wohnung oder im Haus in Töpfen anpflanzt, kann man die Gefahr von Verderb durch regelmäßiges Abspülen deutlich verringern. Außerdem lässt sich so die Vermehrung von schädlichen Mikroorganismen eindämmen, was letztlich Ihrer eigenen Gesundheit zugute kommt – zumindest wenn Sie die Sprossen nicht bloß zur Zierde anpflanzen möchten.

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