Kastanie

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Wissenswertes zum Thema: Kastanie

Auf der Nordhalbkugel verbreitet

Die Bezeichnung „Kastanie“ wird im alltäglichen Sprachgebrauch vor allem für die Fruchtstände des Edelkastanien-Baums bezeichnet. Aus botanischer Sicht ist diese Bezeichnung zwar nicht gänzlich falsch, aber zumindest in gewisser Hinsicht unvollständig, denn der Name Kastanien steht eigentlich für die ganze Pflanzengattung der Kastanien, welche in etwa 10 unterschiedliche Arten untergliedert werden kann. Diese Gattung zählt mit zur Pflanzenfamilie der sogenannten Buchengewächse, die wissenschaftliche Bezeichnung für die Gattung der Kastanien lautet „Castanea“. Sämtliche Arten der Kastanie kommen ausschließlich auf der Nordhalbkugel der Erde vor, wobei sich der natürliche Verbreitungsschwerpunkt der heute bekannten Kastanien-Arten auf den Nordosten des amerikanischen Kontinents und auf Ostasien konzentriert. Nur eine ganz bestimmte Kastanien-Art ist in Europa heimisch, nämlich die sogenannte Edelkastanie, welche in freier Natur insbesondere in europäischen Ländern, welche sich nördlich des Mittelmeers befinden, vorkommt.

Edelkastanien und Rosskastanien

Übrigens handelt es sich bei der Pflanzengattung der Kastanien um eine Gattung, welche in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionsstoff bei Botanikern sorgen konnte. Dies liegt in erster Linie daran, dass auch Bäume und Sträucher aus der Gattung „Aesculus“ umgangssprachlich oftmals einfach als Kastanien bezeichnet werden. Die Pflanzengattung „Aesculus“ ist im deutschen Sprachraum auch unter der Bezeichnung „Rosskastanien“ bekannt. Diese Bezeichnung geht darauf zurück, dass die Früchte von Rosskastanien-Bäumen und -sträuchern den Fruchtständen der Edelkastanie sehr ähnlich sehen. Allerdings besteht aus botanischer und wissenschaftlicher Sicht keinerlei Verwandtschaft zwischen der Pflanzengattung „Castanea“ (wozu auch die in Europa weitverbreitete Edelkastanie gehört) einerseits und der Pflanzengattung der Rosskastanien (lateinisch „Aesculus“) andererseits. Die klare Unterscheidung zwischen Rosskastanien und „echten“ Kastanien ist derweil nicht nur aus botanischer Sicht wichtig, denn während die Früchte der Edelkastanie geröstet und anschließend verspeist werden können, kann der Verzehr von Rosskastanien – egal ob roh, geröstet oder in anderer Form verarbeitet – Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Rosskastanien sind also im Gegensatz zu Edelkastanien definitiv nicht zum Verzehr geeignet.

Basteln mit Kastanienfrüchten

Allerdings ist auch die Rosskastanie in Mitteleuropa sehr bekannt und weitverbreitet. Im Herbst werfen Rosskastanienbäume ihre Früchte ab und in vielen Regionen Deutschlands stellt das Basteln von kleinen Figuren und Gegenständen aus Rosskastanien und Streichhölzern eine vor allem bei Kindern beliebte Tradition dar. Wer über etwas freie Fläche im Garten verfügt, kann diese durch die Anpflanzung eines Kastanienbaums dauerhaft verschönern und sinnvoll nutzen. Sowohl die Edelkastanie als auch die Rosskastanie sind nämlich imposante Gehölze und es lohnt sich in jedem Fall, selbst einen Kastanienbaum zu kultivieren – sei es nun aus rein optischen Gründen oder auch aufgrund der Fruchtstände.

 

Pflegehinweise für Kastanie

Die Wurzeln brauchen viel Platz

Wer mit dem Gedanken spielt, selbst einen oder mehrere Kastanienbäume anzupflanzen, sollte sich von Anfang an darüber im Klaren sein, dass ein Kastanienbaum im Laufe von einigen Jahren eine beträchtliche Wuchshöhe erreicht – eine Edelkastanie kann mühelos eine Wuchshöhe von 20 Metern erreichen und benötigt dann dementsprechend auch recht viel Platz für die Ausbildung ihres Wurzelsystems. Die Kultivierung von Kastanien in einem Pflanzkübel ist also völlig unmöglich und wer erfolgreich einen eigenen Kastanienbaum anpflanzen und kultivieren möchte, sollte in jedem Fall über einige Quadratmeter freie Fläche im Garten verfügen.

Kastanien lieben Sonnenlicht

Sowohl die Edelkastanie als auch die Rosskastanie benötigen recht viel Sonnenlicht und mögen es nicht, wenn ihre Baumkrone von anderen Bäumen verdeckt wird. Ansonsten sind Kastanien recht anpassungsfähig und gedeihen an ganz unterschiedlichen Standorten – lediglich der Versuch einer Kultivierung in Höhenlage ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Da heutzutage mehrere hundert unterschiedliche Zuchtsorten der Edelkastanie im Handel angeboten werden und die Edelkastanie im Gegensatz zur Rosskastanie auch essbare Früchte hervorbringt, entscheiden sich die meisten Hobbygärtner für die Kultivierung einer Edelkastanien-Sorte – allerdings unterscheiden sich die Ansprüche der Rosskastanie auch nicht allzu stark von denen der Edelkastanie.

Auf den Nährstoffgehalt des Bodens achten

Kastanienbäume benötigen einen gut durchlässigen, idealerweise recht nährstoffreichen Boden. Ein hoher Gehalt an Phosphor und Kalium im Boden wirkt sich besonders gut auf das Wachstum von Kastanien aus – allerdings sollte der Boden kein Kalk enthalten. Ein aufgelockerter Boden mit (leicht) saurem pH-Wert ist perfekt für die Kultivierung von Kastanien geeignet. Je nach Standort kann auch das Anlegen einer Drainageschicht von Vorteil sein, da Kastanien weder anhaltende Trockenheit noch Staunässe mögen. Wie viel Wasser und Nährstoffe ein Kastanienbaum benötigt, ist in erster Linie vom Alter des Baums abhängig – ältere Bäume versorgen sich über ihr weitverzweigtes Wurzelsystem komplett allein mit Wasser, jüngere Exemplare sollte man jedoch so lange regelmäßig gießen, bis sie gut angewachsen sind und Wurzeln gebildet haben. Der Nährstoffbedarf der Edelkastanie ist deutlich geringer als der der Rosskastanie – während die Edelkastanie im Normalfall gar keinen zusätzlichen Dünger benötigt und – wenn überhaupt – nur selten mit organischen Düngemitteln gedüngt werden sollte, schadet es einem Rosskastanienbaum durchaus nicht, wenn man ihm alle paar Wochen eine Ration mineralischen Flüssigdünger „spendiert“.

Winterschutz ist nicht nötig

Hinsichtlich der Überwinterung von Ross- und Edelkastanie sind keine besonderen Maßnahmen von Nöten: Beide Bäume sind winterhart und frostresistent und benötigen daher keinen besonderen Winterschutz. Bei Schnee und Eis sollte man allerdings darauf achten, dass die Bäume kein Streusalz abbekommen, denn wenn im Winter Salz in den Boden am Standort der Anpflanzung gelangt, „quittieren“ Kastanien dies bereits im Frühjahr mit einer unschönen Gelbfärbung der Blätter.

 

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