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Wissenswertes zum Thema: Farn

Vor allem in den Tropen anzutreffen

Farne sind eine Gruppe von Gefäßsporenpflanzen und bilden die Schwestergruppe der Samenpflanzen. In Europa sind etwa 170 der weltweit 12.000 Arten beheimatet. Bis auf wenige lichtliebende Arten findet man Farne fast ausschließlich an schattigen und feuchten Plätzen im Wald, in Mauerritzen, Felsspalten, Bachufern oder ähnliches. Daher haben Farne ihren Verbreitungsschwerpunkt auch in den Tropen. Dort findet man zum Beispiel auch die Baumfarne – die größte unter den Farnpflanzen.

Im Karbon, also vor etwa 350 Millionen Jahren, waren Farne wesentlich größer als heute. Sie waren fast baumgroß und bildeten mit anderen Pflanzen riesige Wälder, die Grundlage für unser Steinkohle-Vorkommen sind.

Farne bilden Sporen aus

Im Gegensatz zu Blühpflanzen bilden Farne keine Blüten und Samen, sondern Sporen aus. Die Sporen befinden und entwickeln sich in Sporenbehältern. Diese sogenannten Sporangien sitzen auf der Unterseite der Farnwedel und sind als Punkte, Striche oder Tupfer zu erkennen. Farnwedel ohne Sporangien sind unfruchtbar, doch sind beide Wedelformen äußerlich so gut wie gleich. Dabei gibt es allerdings auch ein paar Ausnahmen. Bei einigen Farnarten, wie zum Beispiel beim Königsfarn oder Trichterfarn, unterscheiden sich die sporentragenden Wedel deutlich von den normalen Farnwedeln.

Die Besonderheit der Blätter

Die Farnwedel sitzen nicht an einem Stiel, Zweig oder Stamm, wie es bei den Blühpflanzen der Fall ist, dennoch weisen die Wedel alle Merkmale eines „richtigen“ Blattes auf: Vom Stiel geht eine Mittelrippe aus, von der nahezu symmetrisch die sogenannten Fieder seitwärts abzweigen. Dieses Schema variiert unter den Arten in tausend Varianten. Manche Farne haben einen sehr kurzen, andere einen extrem langen Stiel. Auch die Fiederung tritt in vielen Varianten auf. So kann es einfach, zweifach und dreifach gefiederte Wedelspreiten geben, oder ungefiederte, wie die des Hirschzungenfarns. Die neuen Wedel werden im Herbst gebildet und entrollen im darauffolgenden Frühjahr. Aufgerollt und geschützt von sogenannten Spreuschuppen, vom Herbstlaub und von alten Wedel überdauern sie den Winter.

Besonders faszinierend sind die Farne dann im Frühjahr, in der Vegetationszeit, wenn sie sich entrollen. Dabei erinnern sie im Aussehen an einen Bischofsstab oder Geigenkopf. Dies ergibt einfach ein traumhaftes Bild!

Die meisten Farne sind Waldpflanzen und fühlen sich im leicht feuchten Schatten auf humosen und lockeren Böden am wohlsten. In unseren heimischen Gärten sind sie bislang nicht so häufig anzutreffen, obwohl sie sich wunderbar zur Pflanzung im lichten Schatten von Gehölzern, Bäumen und Sträuchern eignen. Vor allem tiefwurzelnde Bäume mit lichten Kronen, wie beispielsweise die Waldkiefer oder verschiedene Lärchen-Arten, oder Gehölze wie Zierkirschen oder Zieräpfel, sind ideale Schattenspender. Auch in schattigen Innenhöfen ider im Schatten hoher Mauern machen sich Farne gut.

Auch im Garten einsetzbar

Auch wenn die Farne noch nicht so sehr in den Gärten verbreitet sind, sie verdienen auf jeden Fall eine Chance, denn sie sorgen vom Frühjahr bis Herbst, immergrüne Arten sogar im Winter, für spannende Struktur und Frische. Außerdem sind sie und ziemlich pflegeleicht und resistent gegen Schnecken. Auch als Heilpflanze ist der Farn sehr beliebt. Meist wird er zur Vertreibung von Würmern eingesetzt. Äußerlich kommt der Farn oft als Tinktur, zum Beispiel bei Rheuma, zum Einsatz.

Pflegehinweise für Farn

Das Frühjahr ist der ideale Pflanzzeitpunkt

Farne werden von der Gärtnerei in Töpfen gezogen und angeboten, sodass sie während der ganzen Vegetationszeit gepflanzt werden können. Bei empfindlichen Farnen empfiehlt es sich jedoch, sie im Frühjahr zu pflanzen, damit sie vor dem ersten Winter genügend Zeit zum Einwurzeln haben.

Ein schattiger, feuchter Standort mit humusreichem, lockerem Boden auf durchlässigem Untergrund ist ideal für die meisten Farne. Ihre Wurzelstöcke wachsen allmählich nach oben, daher sollten Sie beim Pflanzen darauf achten, dass besonders die horstig wachsenden Farne nicht zu hoch gesetzt werden. Sie sollten etwas tiefer als im Topf stehen. Farne mit kriechendem Wurzelstock dürfen hingegen nur flach gepflanzt werden. Drücken Sie die Farne nach der Einpflanzung fest an und bewässern Sie sie gut. Außerdem empfehlenswert ist eine abschließende Mulchschicht aus Laubkompost.

Es gibt jedoch auch Farnarten, die sich in Fugen und Spalten am wohlsten fühlen. Für solche Fugenbewohner eignen sich absonnige Steingärten oder auch schattige, feuchte Mauern ideal. Auch diese Farne benötigen einen ausreichend großen Wurzelraum. Am besten füllen Sie die vorgesehene Spalte mit humoser Erde und gießen sie. Sobald sich die Erde gesetzt hat, können Sie die Farne in die Nische pflanzen.

Farne im Winter schützen

Die Rhizome der Farne sind meist von einer Laubschicht bedeckt und damit geschützt. Lassen Sie im Garten also am besten das alte Falllaub einfach liegen, so sind die Farne optimal für den Winter geschützt. Für besonders empfindliche Farne empfiehlt sich eine zusätzliche Schicht Laub, eventuell mit einigen Tannenzweigen abgedeckt. Um Frostschäden zu vermeiden, sollten sowohl winter- als auch immergrüne Farne an schattigen und windgeschützten Plätzen stehen. Ansonsten benötigen die Pflanzen am richtigen Standort kaum Pflege.

Sommergrüne Farne können Sie im Herbst bereits zurückschneiden, bei Arten, die einen Winterschutz benötigen sollten Sie die Wedel jedoch nur einkürzen, damit unteren Wedelteile das herabfallende Laub auffangen. Winterharte Farne sollten hingegen erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden, damit sie die neuen, jungen Wedel besser austreiben können.

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