Christusdorn

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Wissenswertes zum Thema: Christusdorn

Christusdorn ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Pflanzen der Gattung „Euphorbia“. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der Name Christusdorn in der Regel nur für eine ganz bestimmte Pflanzenart aus der Gattung Euphorbia verwendet wird – nämlich für die Art „Euphorbia milii“. Die umgangssprachliche Bezeichnung Christusdorn ist indes einzig und allein auf das Aussehen der Pflanzen dieser Art zurückzuführen – die dornigen Zweige haben der historischen Überlieferung zufolge nämlich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Dornenkrone von Jesus Christus. Bei einer genaueren Betrachtung wird allerdings schnell klar, dass es sich bei dieser Legende nur um einen modernen Mythos handeln kann. Die Pflanzengattung Euphorbia stammt nämlich ursprünglich aus Madagaskar und zur Zeitenwende (damit ist der Beginn der christlichen Zeitrechnung gemeint) war Madagaskar eine für die meisten Menschen der damaligen Zeit gänzlich unbekannte und auch unerreichbare Insel.

Der Christusdorn kam erst im 19. Jahrhundert nach Europa

Ungeachtet der Mythen und Legenden, welche sich um die Entstehung des umgangssprachlichen Namens „Christusdorn“ ranken, lässt sich zweifelsfrei wissenschaftlich belegen, dass einzelne Exemplare von Pflanzen der Gattung Euphorbia erst im 19. Jahrhundert nach Europa gelangten. Der damalige Gouverneur des französischen Überseegebietes Réunion sandte im Jahre 1821 mehrere Euphorbia-Pflanzen an den Botanischen Garten in Bordeaux. Dort wurden die den Europäern bis dato unbekannten Pflanzen klassifiziert und im Laufe einiger Jahrzehnte entwickelte sich die Gattung Euphorbia zu einer nicht nur in Frankreich sondern auch in vielen weiteren europäischen Ländern sehr beliebten Zierpflanzen-Gattung. Auch heute gehören Euphorbia-Pflanzen mit zu den besonders beliebten und dementsprechend häufig kultivierten Zierpflanzen-Gattung. Bei den meisten heute im Fachhandel unter dem Namen „Christusdorn“ angebotenen Pflanzen handelt es sich allerdings nicht mehr um reinrassige Euphorbia milii Pflanzen sondern um Euphorbia-Hybriden.

Der Christusdorn ist nicht nur hübsch sondern auch sehr pflegeleicht


Bei dem Großteil dieser im Fachhandel angebotenen Euphorbia-Hybriden handelt es sich um Kreuzungen aus bestimmten Varietäten von Euphoria milii einerseits und Varietäten der Art Euphorbia lophogona andererseits. Die verschiedenen Euphorbia-Züchtungen unterscheiden sich hinsichtlich des Aussehens ihrer Hochblätter (diese werden übrigens sehr häufig irrtümlich als Blütenstände bezeichnet) und ihrer Wuchseigenschaften recht deutlich voneinander. Allen Euphorbia-Arten und -Sorten ist jedoch gemein, dass sie dornige Zweige ausbilden und den belaubten Sträuchern zugerechnet werden. Die Pflanzengattung Euphorbia besticht indes nicht nur durch ihre Schönheit sondern auch durch ihre geringen Ansprüche – die allermeisten Euphorbia-Züchtungen sind ausgesprochen anspruchslos und benötigen somit auch nicht besonders viel Pflege, um gut zu gedeihen. Sie lassen sich sowohl im Freiland als auch als Zimmerpflanzen verhältnismäßig einfach kultivieren, so dass sich auch Anfänger ohne Bedenken an die Kultivierung eines Christusdorns heranwagen können.

Pflegehinweise für Christusdorn

Euphorbia-Pflanzen fühlen sich bei Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad am wohlsten – auch deshalb sind sie so beliebte Zimmerpflanzen. Wenn man Euphorbia-Pflanzen im Freiland kultivieren möchte, sollte man dafür einen hellen Standort wählen, der täglich mindestens 3 Stunden direkt vom Sonnenlicht erreicht wird. Eine Anpflanzung im Schatten ist nicht zu empfehlen – ein halbschattiger Standort wird noch toleriert, ist aber auch nicht gerade ideal. Wenn eine Euphorbia-Pflanze als Zimmerpflanze kultiviert werden soll, sollte man sie an einem hellen Standort mit verhältnismäßig geringer Luftfeuchtigkeit unterbringen. Im Gegensatz zu vielen anderen beliebten Zimmerpflanzen kommen Euphorbia-Pflanzen mit warmer und trockener Heizungsluft ausgesprochen gut zurecht und sofern die Temperatur nicht die 25-Grad-Marke überschreitet, müssen die Pflanzen auch an besonders heißen Tagen nicht extra befeuchtet werden.

Nur wenig gießen und düngen

Euphorbia-Pflanzen sind, was die Eigenschaften des verwendeten Substrats anbelangt, nicht besonders wählerisch. Handelsübliche Blumenerde eignet sich ebenso gut zur Kultivierung von Euphorbia-Pflanzen wie spezielle Kakteen- oder Kübelpflanzenerde. Das Gießen ist bei der Kultivierung von Pflanzen der Gattung Euphorbia im Grunde die einzige Pflegemaßnahme, bei der etwas mehr Sorgfalt geboten ist – während Trockenheit, die einige Tage lang andauert, von den Pflanzen durchaus noch toleriert wird, ist Staunässe im wahrsten Sinne des Wortes tödlich. Deshalb sollten Euphorbia-Pflanzen möglichst regelmäßig und immer verhältnismäßig sparsam gegossen werden – eine unregelmäßige Bewässerung nach dem Motto „Viel hilft viel“ ist absolut kontraproduktiv. Wer mit der Kultivierung von Pflanzen noch nicht besonders viel Erfahrung hat, tut in jedem Fall gut daran, eine Drainageschicht anzulegen, um das Entstehen von Staunässe von vornherein zu verhindern. Der Nährstoffbedarf des Christusdorns ist nicht übermäßig hoch. Im ersten Jahr der Anpflanzung kann für gewöhnlich komplett auf das Düngen verzichtet werden, ab dem zweiten Jahr empfiehlt sich dann die Verwendung von handelsüblichem Flüssig- oder Langzeitdünger, wobei es keineswegs schadet, immer nur recht vorsichtig und sparsam zu düngen.

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