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Wissenswertes zum Thema: Bromelie

Bromeliengewächse: Zier- und Nutzpflanzen

Die Pflanzenfamilie der Bromeliengewächse wird in die Ordnung der sogenannten Süßgrasgewächse eingeordnet und stellt innerhalb dieser Ordnung eine Pflanzenfamilie dar, welche in etwa 60 unterschiedliche Gattungen unterteilt werden kann. Die Gattungen selbst können dann noch einmal in über 3.000 unterschiedliche Arten unterteilt werden und somit zeichnet sich die Familie der Bromeliengewächse durch eine überaus große Artenvielfalt aus. Innerhalb der Familie der Bromeliengewächse finden sich zahlreiche Arten, welche ausschließlich zur Zierde kultiviert werden, daneben existieren aber auch einige Arten, welche von Menschen als Nutzpflanzen angebaut werden. So gehört beispielsweise die Ananas, lateinisch „Ananas comosus“, mit zur Familie der Bromeliengewächse. Die Ananas war lange Zeit sogar die bekannteste Vertreterin der Pflanzenfamilie der Bromeliengewächse und die Geschichte der Bromeliengewächse in Europa ist untrennbar mit der Ananas verbunden.

Die Entdeckung der Ananas

Der Entdecker und Seefahrer Christoph Kolumbus importierte bereits im Jahr 1493 Ananasfrüchte nach Spanien. Er entdeckte die den Europäern bis dato noch unbekannte Pflanzenart während seiner zweiten Reise in die sogenannte „Neue Welt“, womit der amerikanische Kontinent gemeint ist. Obgleich die Europäer zwar schnell erkannten, dass es sich bei der Ananas um eine Nutzpflanze, welche essbare Früchte hervorbringt, handelt, dauerte es noch sehr lange, bis den Bromeliengewächsen und damit auch der Ananas eine botanische Einordnung und Klassifizierung zuteil wurde. Nachdem das Interesse der Europäer vom 15. bis ins frühe 18. Jahrhundert hinein fast ausschließlich den Ananasfrüchten galt, rückten die Bromeliengewächse gegen Ende des 18. Jahrhunderts in ihrer Gesamtheit stärker in das Blickfeld von Botanikern und die Dominanzstellung der Ananas ging dadurch mehr und mehr zurück. Etliche Arten von Bromeliengewächsen werden nachweislich seit dem 19. Jahrhundert als Zierpflanzen in Europa kultiviert.

Die Pflege muss nicht kompliziert sein

Bromeliengewächse galten lange Zeit als etwas „zickige“ Zierpflanzen, inzwischen konnten sie dieses (im Übrigen ohnehin nicht zutreffende) Image aber wieder abschütteln und so werden zahlreiche unterschiedliche Bromelien-Arten von vielen Hobbygärtnern geschätzt und gern im eigenen Garten, auf dem Balkon oder auch auf der Terrasse angebaut. Dass Bromeliengewächse lange Zeit als Pflanzen mit erhöhtem Pflegebedarf galten, ist indes auf eine ganz besondere Eigenschaft der Pflanzen zurückzuführen. Man unterscheidet bei Bromeliengewächsen nämlich zwischen terrestrischen Bromelien einerseits und epophytischen Bromelien andererseits. Während terrestrische Bromelien Wasser und Nährstoffe über den Boden aufnehmen, können epophytische Bromelien Feuchtigkeit und Nährstoffe auch über ihre Blätter aufnehmen. Da es sich bei vielen Bromelien-Arten, welche häufig als Zierpflanzen Verwendung finden, um epophytische Arten handelt, gestaltet sich die Versorgung dieser Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen etwas ungewöhnlich – allerdings durchaus nicht übermäßig kompliziert.

Pflegehinweise für Bromelie

Terrestrische und epohytische Arten: Unterschiedliche Bedürfnisse

Beim Anbau von Bromelien ist es wichtig, sich bereits vor dem eigentlichen Anpflanzen einer bestimmten Bromelien-Art über die Eigenschaften der Art zu informieren. Man sollte in jedem Fall nur Saatgut oder Bromelien-Ableger kaufen, bei dem mit angegeben ist, ob es sich um eine terrestrische Bromelien-Art oder um eine epophytische Art handelt. Nur so kann man vermeiden, dass die Kultivierung von Bromelien sich zu einer Enttäuschung entwickelt. Terrestrische Bromelien-Arten haben grundsätzlich etwas andere Bedürfnisse als epophytische Arten und so spielt die Entscheidung für eine bestimmte Art sowohl im Hinblick auf die spätere Bewässerung als auch im Hinblick auf die Standort- und Substratwahl eine große Rolle.

Pralle Sonne und Frost vermeiden

Bromelien wachsen in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, welches sich vom Süden der USA über Mexiko bis nach Südchile erstreckt, bevorzugt in der unmittelbaren Nähe von Bäumen und viele epophytische Arten wachsen sogar direkt in Bäumen oder auch auf Felsgestein, da sie kein weit verzweigtes Wurzelsystem benötigen und Wasser sowie Nährstoffe über ihre Blätter aufnehmen. Das Laub von Bäumen schützt Bromelien vor übermäßiger Hitze. Diese Eigenschaft der Pflanzen spielt dann natürlich auch bei der Kultivierung im Zimmer, im Garten oder auf dem Balkon eine Rolle. So fühlen sich Bromelien an Standorten mit einer Durchschnittstemperatur zwischen 15 und 20 Grad am wohlsten, man muss die Pflanzen aber in jedem Fall vor allzu großer Hitze und vor starker Sonneneinstrahlung schützen. Im Freien sollte man Bromelien erst nach dem letzten Bodenfrost anpflanzen und sie an heißen Sommertagen mit einer Folie oder einem Schutzvlies abdecken. Auch bei der Kultivierung im Zimmer oder auf der Fensterbank ist es wichtig darauf zu achten, dass die Pflanzen an heißen Sommertagen nicht direkt in der prallen Sonne stehen.

Viel Wasser, wenig Kalk

Im Hinblick auf das Substrat zeigen sich terrestrische Bromelien-Arten etwas anspruchsloser als epophytische Arten. Allerdings reagieren alle Bromelien-Arten schlecht auf einen hohen Kalkanteil im Boden – wenn der Anbau von Bromelien also gelingen soll, ist es wichtig, auf ein Pflanzsubstrat ohne Kalkanteil zurückzugreifen. Bei epophytischen Bromelien-Arten ist es von Vorteil, wenn man über der Erde eine Schicht aus größeren Stücken Rinde anlegt. Sowohl epophytische als auch terrestrische Bromelien-Arten benötigen relativ viel Wasser. Während terrestrische Arten einfach nur regelmäßig gegossen werden müssen (am besten dann, wenn die Erdoberfläche bereits leicht angetrocknet ist), sollte man epophytische Arten alle paar Tage mit Wasser einsprühen, da diese Arten Wasser und Nährstoffe in erster Linie über ihre Blätter und nicht über die Wurzeln aufnehmen. Im Sommer ist es vorteilhaft, alle 3 Wochen Flüssigdünger ins Gießwasser zu geben. Epophytischen Bromelien schadet es nicht, wenn sie Dünger über die Blätter aufnehmen und bei Bromelien-Arten mit Blattrosette kann der Dünger auch direkt in die Rosette gegeben werden.

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